Einer der wenigen „Strauchler“ von Doppeltorschützin Sabrina Petriella – Beitragsbild: Christian Wenger

Im ersten Meisterschaftsspiel 2020 und nach der Coronapause siegen die Staaderinnen gegen den FC Kloten diskussionlos mit 5:0 (3:0).

Christian Wenger

Nach so langer Zeit ohne Ernstkampf war eine gewisse Skepsis im Unterbewusstsein schon nicht ganz zu leugnen. Und dennoch wollten die Seemädchen das Zepter schnell übernehmen. Nach nur sieben Minuten war es denn auch schon so weit: Ramona Dietrich überspielte die gesamte Klotener Hintermannschaft, Sabrina Petriella erlief sich die Kugel und tanzte die Schlussfrau zur frühen Führung aus. Und ebendiese Petriella war es dann auch, die knapp eine Viertelstunde später zum 2:0 traf. Dazwischen brauchte es aber eine starke Parade von Torfrau Natasha Hässig, welche ihr Team so vor dem Ausgleich bewahrte. Und es war nach wie vor keine halbe Stunde gespielt, da wurde erneut Petriella perfekt lanciert. Dieses Mal allerdings legte sie wunderbar quer für die mitgelaufene Stefanie Egli, die dann nur noch einschieben musste und via Pfosten zum 3:0 Halbzeitstand traf.

Nach Wiederbeginn sollten die Staaderinnen möglichst schnell die Entscheidung suchen. Das 4:0 liess dann auch nicht lange auf sich warten: Durch konsequentes Nachsetzen wurde Justyna Trzaskowski angespielt, welche die Kugel platziert zum 4:0 über die Linie schob. Fortan flachte die Partie etwas ab, Staad blieb aber dominant. Dennoch kamen auch die Zürcherinnen hie und da zu Abschlussmöglichkeiten, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Den Schlusspunkt setzte Stefanie Egli fünf Minuten vor dem Ende, auch ihr gelang ein Doppelpack. Schlussendlich war es ein souveräner Auftritt, der mit einem 5:0 unterstrichen werden konnte.

Am kommenden Sonntag reist das Team von Trainer Andy Lehmann zum FC Oerlikon/Polizei. Spielbeginn ist um 15:00 Uhr.

FC Staad – FC Kloten 5:0 (3:0) – Bützel, Staad – 80 Zuschauer

FC Staad: Hässig; Beck, Hammermann, Imlig, Debora Egli; Wehrle, Dietrich; Stefanie Egli, Trzaskowski, Schmidli; Petriella.

Eingewechselt: Aigbe, Wüst, Rolinger.

Tore: 7‘ Petriella 1:0, 20‘ Petriella 2:0, 26‘ S. Egli 3:0, 52’ Trzaskowski 4:0, 85’ S. Egli 5:0.

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