Das Auf-und-Ab des Staader Fanionteams in der 4. Liga geht weiter. Nach der schwachen Leistung gegen Jedinstvo St. Gallen am Pfingsmontag gewinnen die Seebuben gegen die zweiten Reserven von Herisau mit zahlreichen Junioren im Team mit 3:0.

Staad ging mit einem sehr schnellen Tor bereits nach 30 Sekunden durch Durim Sulejmani in Führung. Man wollte den Gegner nicht wie im Hinspiel unterschätzen, als man nach 20 Minuten 1:2 hinten lag – am Ende aber doch noch 7:2 gewann. Dieses Mal sollte schon von Beginn weg Vollgas gegeben werden. Dies gelang ausgezeichnet. Die Gastgeber, bei denen insgesamt sieben Junioren zum Einsatz kamen, erspielten sich Chance um Chance, versäumten es aber, ein weiteres Tor nachzulegen. Die dritte Herisauer Mannschaft hatte dem wenig entgegenzuhalten. Trotzdem weiss man in dieser Liga nie genau, wie sich ein Spiel entwickelt. Kurz vor der Pause erzielte A-Junior Iain Geisselhardt nach einer schönen Kombination über die Seite dann aber das erlösende 2:0.

Dem Leader ein Bein stellen

Staad setzte nach dem Pausentee nach und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Lange gelang es aber nicht, die Torausbeute zu erhöhen. Die Entscheidung brachte mit Andri Knellwolf in der 75. Minute ein weiterer A-Junior, er schob zum Endstand von 3:0 ein. Ein höherer Sieg wäre möglich gewesen, doch geht auch ein 3:0 in Ordnung, zumal die Seebuben nur selten «zu Null» spielen. Als letztes Saisonziel steht nun der Abschlussmatch gegen die Reserven von Brühl an, die unbedingt aufsteigen wollen und regelmässig Spieler aus dem Fanionteam zum Einsatz bringen. Ihnen kurz vor Schluss ein Bein stellen zu können, wäre für die jungen Staader sicherlich eine schöne Motivation für die nächste Saison.

Staad: Wüst, Hirt, Krasniqi, Dornbierer, Veliji, Popadic, Morgante, Knellwolf, Zivaljevic, Gehr, Sulejmani (Ersatz: Geisselhardt, Züst, Mazreku, Bilbilis)

Bützel: 80 Zuschauer

Tore: 1:0, 1. Sulejmani, 2:0 43. Geisselhardt, 3:0 75. Knellwolf

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