Archivbild: Christian Wenger

Die Seebuben können auch das letzte Saisonspiel erfolgreich gestalten und schlagen Jedinstvo auswärts mit 3:2.

Es war ein anstrengendes und in der ersten Halbzeit auch eher unattraktives Spiel. Zwar hatte Staad eine leichte Feldüberlegenheit, konnte diese aber nicht in Torchancen ummünzen. Und auch die Gastgeber blieben offensiv harmlos. Dies änderte sich nach der Pause. Fast schon aus dem Nichts kam Jedinstvo in der 54. Minute nach einem Foulspiel zu einem Elfmeter, den Markovic kaltblütig verwandelte.

Doch Staad konnte umgehend reagieren. Mattia Morgante setzte sich in der 59. Minute auf der rechten Seite durch, passte zur Mitte und fand dort Aleksandr Popadic, der zum Ausgleich einnetzte. Derselbe Popadic kam gut zehn Minuten zur nächsten guten Staader Gelegenheit. Mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze prüfte er den gegnerischen Torwart. Dieser konnte seinen Schuss zwar parieren, doch gegen den Nachschuss von Attila Orosz war er machtlos und so stand es nach 70 Minuten 2:1 für den FC Staad.

In der Folge hätten die Seebuben die Entscheidung gleich mehrmals herbeiführen müssen. Doch etwas leichtfertig wurden guten Chancen ausgelassen. Und so kam Jedinstvo wiederum durch Markovic in der 81. Minute wie aus dem Nichts zum erneuten Ausgleich. Doch Staad wollte sich mit der Punkteteilung nicht zufriedengeben und so wurde noch einmal munter nach vorne gespielt. Bereits in der Nachspielzeit wurden die Bemühungen mit dem Siegtreffer belohnt. Mahmut Yuka lancierte mit einem weiten Diagonalball Orosz. Der Stürmer setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und traf in der 92. Minute zum 3:2-Endstand.

ct

4. Liga, Gruppe 4 – FK Jedinstvo – FC Staad 2:3 (0:0) -Sportplatz Kreuzbleiche, 50 Zuschauer

FC Staad: Tscherne; Muratovic, Dudli, Ümit; Popadic, Keel, Knellwolf, Mat. Morgante; Zaric, Orosz, Huskic;

eingewechselt: Dimic, Gagica, Aulicino, Yuka

Tore: 54′ Markovic 1:0 (Pen.), 59′ Popadic 1:1, 70′ Orosz 1:2, 81′ Markovic 2:2, 90′ + 2 Orosz 2:3.

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