In einer chancenarmen Partie zweier ebenbürtiger Teams setzt sich der FC Staad im Elfmeterschiessen durch.

Die Gäste hatten während der ersten Halbzeit mehr vom Spiel. Wirklich zwingende Tormöglichkeiten konnten sie sich jedoch genauso wenig erarbeiten wie die Gastgeber. So fiel denn die Staader Führung auch aus einem Gewühl heraus. Neuzugang Ferdi Arslan konnte von einem Durcheinander im Dussnanger Strafraum profitieren und in der 27. Minute zum 0:1 einschieben. Die Thurgauer spielten in der Folge besser auf und kamen kurz nach dem Wiederanpfiff in der 48. Minute verdientermassen zum Ausgleich. Die übrigen 70 Minuten inklusive Verlängerung sind schnell erzählt. Weder Dussnang noch Staad gelang es das Spiel wirklich in den Griff zu bekommen geschweige denn die Oberhand zu gewinnen. Nach und nach stellte sich bei den Spielern die Müdigkeit ein und man sah es insbesondere den Seebuben an, dass sie sich als Team noch nicht gänzlich gefunden haben. Erfreulich aus Staader Sicht dann aber die Nervenstärke im Penaltyschiessen. Zwar scheiterte Abwehrchef Milos Nedeljkovc der beste Mann des Spiel zunächst, doch Cédric Tscherne konnte unmittelbar danach die Scharte mit einer tollen Parade auswetzen. Da Tscherne auch noch einen weiteren Elfmeter hielt und alle weiteren Staader Schützen verwandelten, stand am Ende das Weiterkommen der Pekic-Elf fest.

FC Dussnang – FC Staad 3:5 nP (0:1; 1:1; 1:1) – Sonnenhof – 80 Zuschauer

FC Staad: Tscherne; A. Gehr (91′ Dornbierer), M. Nedeljkovic, Müller; Gagica, Mat. Morgante (56′ Popadic), I. Zaric (89′ Näf), A. Knellwolf; Yuka (46′ J. Gehr), Arslan, Mar. Morgante

Tore: 27′ Arslan 0:1, 48′ Dussnang 1:1