Archivbild: Christian Wenger

Ein Abend zum Vergessen für die Staaderinnen gegen die AS Gambarogno. Gleich mit 0:3 (0:1) unterliegen sie den Tessinerinnen.

Christian Wenger

Staad war in den letzten Jahren kein gutes Pflaster für die AS Gambarogno. Doch bekanntlich geht jede Serie irgendwann einmal zu Ende. Das Heimteam startete zwar dominant in die Partie, doch plötzlich führten die Gäste. Nach einer Standartsituation passte die Zuteilung nicht und Carla Lucchini konnte unbedrängt und wuchtig einköpfen. Fortan hatten wieder die Staaderinnen mehr vom Spiel, doch fanden sie keine Lösungen gegen die Tessiner Defensive. Sabrina Petriella gehörte dann die grösste Ausgleichsmöglichkeit. Jedoch sah sie ihren Abschluss auf der Torlinie von einer Verteidigerin geklärt. Trainer Andy Lehmann versuchte mittels Wechseln, sowohl personell als auch im System, dass sein Team doch noch in die Spur findet. Bis zum Pausenpfiff sollte sich am Resultat jedoch nichts ändern.

Auch nach Wiederbeginn wollten die Staaderinnen sogleich wieder das Zepter übernehmen. Man kann ihnen sicher nicht vorwerfen, sie hätten sich nicht bemüht. Der Auftritt war durchaus engagiert, jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Nach einer knappen Stunde zeigte Elizabeta Tasevska-Krsteva wie es geht und traf zum 0:2 für die Gäste. Zweiter Schuss der ASG, zweites Tor. Und für das Heimteam schien es, als ob es noch Stunden hätten weiterspielen können, es wäre wohl nichts Zählbares raus gekommen. Wie es dann eben so ist, folgte in der letzten Minute noch der dritte Tessiner Treffer. Erneut war es die ex-Luganesi Tasevska-Krsteva.

Am kommenden Samstag spielen die Staaderinnen um 18:00 Uhr beim FFC Südost Zürich.

FC Staad – AS Gambarogno 0:3 (0:1) – Bützel, Staad – 50 Zuschauer

FC Staad: Hässig; Debora Egli, Hammermann, Imlig, Gächter; Dietrich, Wehrle; Beck, Trzaskowski, Schmidli; Petriella.

Eingewechselt: Aigbe, Rolinger, Klaas, Wüst.

Tore: 7Lucchini 0:1, 59’ Tasevska-Krsteva 0:2, 90’ Tasevska-Krsteva 0:3

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