Das Staader Fanionteam legt einen veritbalen Fehlstart in die zweite Saisonhälfte hin. Nach einer unnötigen 2:3 Heimniederlage gegen Wittenbach steht nach zwei Spielen erst ein Rückrundenpunkt zu Buche.

Nach dem eher unglücklichen 2:2 vor Wochenfrist gegen die Reserven von Steinach sollten gegen die zweite Mannschaft von Wittenbach drei Punkte auf dem Bützel bleiben. Die Seebuben mussten allerdings auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Während mit Cornel Rüst der zentrale Abwehrspieler verletzt fehlte, war der 2. Liga Interregio – erfahrene Aleksandar Popadic gesperrt. Dazu kamen diverse Ferienabsenzen. Allerdings konnte Trainer Adrian Rüst wieder auf seinen Topscorer Boris Zivaljevic zurückgreifen, der im ersten Spiel noch gesperrt war.

Das Spiel entwickelt sich nur langsam. Chancen waren zu Beginn Mangelware. Die erste wirklich gute Möglichkeit hatten die Gastgeber erst in der 40. Minute – und diese wurde sofort genutzt. Zivaljevic enteilte der gegnerischen Abwehr und traf zum 1:0 Pausenstand. Nach dem Pausentee deutete noch nichts auf die anstehende Niederlage für die Seebuben hin. Die Gastgeber kamen mit viel Schwung aus der Halbzeitpause und konnten bereits in der 48. Minute auf 2:0 erhöhen. Ein Zivaljevic-Schuss wurde nur halbherzig vom Steinacher Torhüter abgewehrt und Krasniqi schob problemlos zur vermeintlich komfortablen Führung ein.

Wittenbach dreht das Spiel

Nun besannen sich die Gäste auf ihre Stärken, eine harte Zweikampfführung und viel Entschlossenheit, und zeigten, warum sie bereits das Hinspiel mit 3:2 gewonnen hatten. Zwischen der 55. und 70. Minute drehten sie das Spiel komplett und führten plötzlich mit 3:2. Dabei nutzten sie Fehler in der neu formierten Staader Abwehr geschickt aus und kamen jeweils freistehend vor Goalie Wüst zum Abschluss. 20 Minuten blieben den Gastgebern noch, um die Niederlage abzuwenden. Ein Sturmlauf begann, der allerdings zu nichts Zählbarem mehr führte. Zweimal die Latte und zweimal ein Gegenspieler auf der Linie machten die vielversprechendsten Staader Abschlussversuche zunichte. Am Ende stand das Rüst-Team trotz augenscheinlich mehr Spielanteilen und den besseren Tormöglichkeiten mit leeren Händen da. Jetzt muss dringend zum Siegen zurückgefunden werden, um die erste Saison in der 4. Liga versöhnlich beenden zu können.

Staad:

Wüst, Veliji, Hirt, Müller, Morgante, Knellwolf, Moser (43. Krasniqi), Raths, Hauser (35. Mazreku), Zivaljevic, Catic (35. Gehr)

Bützel: 50 Zuschauer

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