Archivbild: Christian Wenger

Staad trat zum letzten Auswärtsspiel der Saison wie schon zwei Wochen zuvor auf der Kreuzbleiche an. Und wie bereits gegen Jedinstvo St. Gallen resultierten auch aus dem Auftritt gegen Fortuna II keine Punkte.

Die Seebuben verzichteten zu Gunsten der A-Junioren-Gemeinschaft Staad-Rheineck erneut auf die Mitnahme sämtlicher Spieler unter 20 Jahren. Einzige Ausnahme bildete mit Andrit Gagica ein talentierter 15-jähriger B-Junior. So gehandicapt war es allerdings schwierig, gegen die stark abstiegsbedrohten Stadt-St. Galler, die sich mit allen Kräften zur Wehr setzten. Wie bereits des Öfteren in dieser Saison geriet man auf der Kreuzbleiche rasch in Rückstand. Zwei Minuten dauerte die Partie, da war die Kugel nach einem Eckball der St. Galler bereits im Staader Kasten. Doch im Anschluss nahmen die Gäste das Spiel in die Hand. Diverse Chancen wurden herausgespielt, der Torerfolg blieb jedoch aus. Vor allem Boris Zivaljevic und Aleksandar Popadic durch die Mitte als auch der junge Andrit Gagica sowie Almir Veliji über die Seiten setzten immer wieder Akzente. Doch bis zur Pause fielen die Tore wiederum auf der an der Seite. Nur eine Minute Nachspielzeit in der ersten Halbzeit reichten der Fortuna um gleich doppelt zuzuschlagen. Die Staader Abwehr schien kollektiv schon beim Pausentee zu sein – 0:3 lautete das brutale Verdikt nach 45 Minuten.

Aufbäumen in Halbzeit 2

Offenbar schien das Trainerteam Boris Zivaljevic und Aleksandar Popadic, die den abwesenden Adrian Rüst vertraten, beim Tee die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn, ganz so locker wollten die Seebuben den aufopferungsvoll kämpfenden Städtern die Punkte nicht überlassen. Im zweiten Umgang spielten nur noch Popadic und Co. In der 58. Minute versenkte Zivaljevic schliesslich einen Freistoss von der Seite und in der 79. Minute gelang dem bulligen Serben der 3:2-Anschlusstreffer nach einem perfekten weiten Ball von Popadic. Die Schlussphase war damit so richtig lanciert. Staad drückte, löste die Viererkette auf und kam zu richtigen Hochkarätern. Doch der Ball wollte nicht mehr über die Linie und so blieb es bei der aus Staader Sicht enttäuschenden Niederlage. Zum Abschluss kommen nun die Reserven von Brühl auf den Bützel. Man kann den St. Gallern mit einem Heimsieg noch ein Bein im Aufstiegskampf stellen. Dafür spricht, dass Staad wieder auf alle Junioren zurückgreifen kann und dass man daheim bislang sieben Mal gewonnen hat.

Staad: Giugni, Izairi, Krasniqi, Hirt, Popadic, Veliji, Gagica, Zivaljevic, Catic, Sulejmani, Mazreku (Ersatz: C. Rüst, Wüst, Caderas, Manser)

Tore: 0:1 (2.), 0:2 (45.), 0:3 (45+1), 1:3 (Zivaljevic, 58.), 2:3 (Zivaljevic, 79.)

Rot: Giugni, (Staad, 96.)

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