Bilder: Claudio Wehrle

Im dritten Rückrundenspiel empfingen die Frauen II vom FC St.Gallen-Staad die Verfolgerinnen den FC Luzern Frauen auf dem Bützel. Nach der Platzbegehung war schnell klar, dass das Spiel auf dem Kunstrasen durchgeführt werden muss.

Die Startphase war von beiden Teams ein abtasten. Erst in der 16. Minute erspielten sich die Gäste eine nennenswerte Aktion. Nach einem Foul von Metzler, ausserhalb des Strafraums, zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Luzern liess sich nicht zweimal bitten und verwertete zur Führung. Dies war das erste Gegentor nach 464 Minuten für die Staaderinnen. Die erste Chance im Spiel für das Heimteam hatte Corominas nach einer Hereingabe von Renn, jedoch verpasste sie den Ausgleichstreffer. Nach einem Freistoss in der 38. Minute aus 35 Metern, konnte Metzler im Tor den Ball nicht genügend abwehren und so hiess es 0:2. Nur gerade drei Minuten später, wieder nach einer Standartsituation, konnte Berweger in Extremis auf der Linie klären. Eine Zeigerumdrehung später erzielten die Gäste erneut per Freistoss das 0:3. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Das Trainerduo Haltner/Schepis musste in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben. Nach der Pause hatten die Staaderinnen mehr Biss und Willen, was in der ersten Halbzeit fehlte. In der 62. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Petriella verwandelte zum Anschlusstreffer, obwohl die Torhüterin die richtige Ecke ausgesucht hatte. Danach kam Luzern in Richtung Staader Tor, der Abschluss verfehlte jedoch das Tor knapp. Eine Viertelstunde vor Schluss traf Schmidli sehenswert ins Tor, jedoch pfiff der Schiedsrichter vorher und zeigte nach einem Handspiel auf den Elfmeterpunkt. Petriella verwertete auch diesen Penalty, obwohl die starke Torhüterin wiederum am Ball war. Somit hiess es nur noch 2:3. Das Heimteam warf nochmals alles nach vorne. Kurz vor Schluss verpasste Corominas den Ausgleichstreffer alleine vor dem Tor, indem sie nach einer Einzelaktion der Torhüterin in die Hände schoss. Nach sieben Minuten Nachspielzeit war das Spiel zu Ende und die erste Heimniederlage in dieser Saison Tatsache. Nun heisst es Mund abwischen und den Blick nach vorne richten. Das nächste Spiel findet in zwei Wochen gegen den FC Sempach statt.

(slo)

Es spielten: Metzler, Hammermann, Sätteli, Berweger, Gstöhl, Trzaskowski, Dietrich, Petriella, Wehrle, Corominas, Renn.

Eingewechselt: Hässig, Egli, Aigbe, A. Thoma, Schmidli, Rhiner.

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