© Remo Zollinger

Ehrenpräsident Felix Rüst, Gemeindepräsident Felix Wüst und FC-Präsident Cornel Rüst (von links) eröffnen den Platz offiziell (Remo Zollinger).

Die erste Mannschaft steigt endlich wieder auf, der erneuerte Platz ist freigegeben: Der FC Staad sieht sich vor einer positiven Zukunft.

Remo Zollinger, rheintaler.ch

Nein, spannend war es auf dem Bützel am Samstagnachmittag eigentlich nie. Der FC Staad wusste: Wird das Spiel gegen Herisau II angepfiffen, ist er aufgestiegen.

Trainer Voja Pekic wusste das zwar, wirkte aber dennoch motiviert wie eh und je. Eine so perfekte Saison wie Staad in diesem Jahr – es hat jedes Meisterschaftsspiel gewonnen – hat in jüngerer Vergangenheit kein Rheintaler Fanionteam gespielt, auch wenn das «nur» 4. Liga war. 238 Tage nach dem letzten Pflichtspiel hauchte Pekic deshalb auch diesem letzten Duell Leben ein; er dirigierte, rief, wurde seiner Aufgabe als Trainer sehr gerecht.

Voja Pekic darf sich gutschreiben lassen, dass er seine  ohnehin schon aufgestiegene  Mannschaft über sieben Mo­naten Pause nie schleifen hat lassen. Dies bewiesen die Wasser- und Bierduschen, die der Trainer nach dem Schlusspfiff von seinen Spielern bekam: Sie zeigten, dass Pekic in Staad einen sehr guten Stand hat, obwohl er sich im Hinblick auf die neue Saison noch nicht in die Karten blicken lässt.

Staad wirkte am Samstagabend so, wie es schon in allen Spielen dieser Saison aufgetreten war: Parat, wach, willig. Das Team bewies einmal mehr, in der 4. Liga am falschen Ort zu sein. Der Gegner, die zweite Mannschaft des FC Herisau, ist immerhin Dritter in der Meisterschaft und zeigte hin und wieder auch, dass es Fussball spielen kann. Dennoch war Staad deutlich überlegen.

Auf einem neuen Platz zum deutlichen Heimsieg
Der ohnehin schon feststehende Aufstieg war jedoch nicht der einzige Grund, weshalb Staad sich am Samstag freuen durfte: Die Seebuben bestritten das Spiel auf einem brandneuen Platz. Der früher eher schräge Staader Hauptplatz ist nur noch eine Erinnerung an die Vergangenheit. Nach anderthalb Baujahren – in denen auch eine Schutthalde unter dem Platz entdeckt wurde – darf Staad sich über einen blitzsauberen neuen Hauptplatz freuen.

Auf diesem wusste die Pekic-Elf von Beginn an zu überzeugen. Ihr gelang das erste Tor, das Pascal Nussbaum mit einem überlegten Innenristschuss in der 17. Minute erzielte – danach wurde es nie mehr spannend. Livio Dudli erhöhte noch vor der Pause auf 2:0, womit das Spiel schon entschieden war.

Nach dem Seitenwechsel gab Staad nochmals den Tarif durch: Mattia Morgante erhöhte in der 47. Minute auf 3:0, Filip Zaric in der 53. Minute auf 4:0. Der Rest des Spiels war Stückwerk; Staad wollte nicht mehr so richtig, Herisau konnte nicht mehr. So ging es 4:0 aus.

FC Staad – FC Herisau II 4:0 (2:0) – Bützel, Platz 1 – 100 Zuschauer.

Tore: 17. Nussbaum 1:0, 42. Dudli (Penalty) 2:0, 47. Mattia Morgante 3:0, 53. F. Zaric 4:0.

FC Staad: Buschauer; Grab, Dudli, Ümit; Mattia Morgante, Knellwolf; Morina, Muratovic, I. Zaric; F. Zaric, Nussbaum.

Eingewechselt: Marco Morgante, Popadic, Djokovic, E. Gagica, Orosz, Markovic.

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