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Das Fanionteam des FC St.Gallen-Staad wird per sofort aus dem Nachwuchsförderprogramm Future Champs Ostschweiz herausgelöst und in den FC St.Gallen 1879 integriert.

Der FC St.Gallen 1879 will den Stellenwert des Frauenfussballs im Klub nachhaltig stärken. Basierend auf seiner Strategie 2025 hat der Verwaltungsrat deshalb entschieden, das Fanionteam des FC St.Gallen-Staad per sofort aus dem Nachwuchsförderprogramm Future Champs Ostschweiz herauszulösen und in den FC St.Gallen 1879 zu integrieren. Das Team von Cheftrainer Marco Zwyssig wird von den beiden Co-Sportchefinnen Patricia Willi und Sandra Egger geführt und organisatorisch direkt bei FCSG-Sportchef Alain Sutter angegliedert. Die Juniorinnen bleiben – wie alle anderen Nachwuchsteams des FC St.Gallen 1879 – im FCO.

Die Kooperation mit dem FC Staad, der bei der Förderung des Frauenfussballs in der Ostschweiz eine entscheidende Rolle spielt und mit seinem Engagement das Fortbestehen des Frauen-Spitzenfussballs in der Region überhaupt erst ermöglicht hat, bleibt bestehen. Die organisatorische Änderung zieht jedoch Anpassungen beim Auftritt mit sich. Das Frauenteam wird künftig ebenfalls unter der Marke FC St.Gallen 1879 auftreten.

Der Schweizer Frauenfussball hat mit der AXA Women’s Super League und dank der Erfolge der Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren einen Aufschwung erlebt und an Beachtung gewonnen. Das zeigt sich auch am erhöhten medialen Interesse. So überträgt die SRG seit dieser Saison auf ihren sprachregionalen Sendern je bis zu neun Meisterschaftspartien live.

Matthias Hüppi, Präsident FC St.Gallen 1879

„Der Entscheid des Verwaltungsrates ist ein klares Bekenntnis zur Förderung des Frauenfussballs in der Ostschweiz. Wir sind überzeugt davon, mit diesem Schritt dem FC St.Gallen-Staad eine Positionierung innerhalb des FC St.Gallen 1879 zukommen zu lassen, die ihm auch gebührt, und sportlich einen weiteren Schritt nach vorne machen zu können.“

Fussballverbände begrüssen Stärkung des FC St.Gallen-Staad

Der Entscheid des Verwaltungsrats des FC St.Gallen 1879, das Fanionteam
des FC St.Gallen-Staad per sofort aus dem Nachwuchsförderprogramm
Future Champs Ostschweiz herauszulösen und in den FC St.Gallen 1879 zu
integrieren, löst auch beim Ostschweizer Fussballverband (OFV) grosse
Zufriedenheit aus. Dieser zeigt sich sehr erfreut über diesen Schritt: «Das
ist ein wichtiges Bekenntnis zur Förderung des Frauenfussballs in der
Ostschweiz», sagt OFV-Präsident Stephan Häuselmann. Der Ostschweizer
Fussballverband habe schon seit Jahren die Entwicklung des Frauenfussballs
in der Ostschweiz eng begleitet und die Zusammenarbeit zwischen dem
FC St.Gallen 1879 und dem FC Staad unterstützt. «Darum sind wir froh, dass
die nun beschlossene Stärkung des FC St.Gallen-Staad das Ergebnis dieser
Zusammenarbeit ist.»
Auch der Schweizerische Fussballverband (SFV) begrüsst diesen Schritt und
den damit verbundenen höheren Stellenwert des Frauenfussballs beim FCSG.
«Die Neupositionierung FC St.Gallen-Staad und die Eingliederung in die
Strukturen des FC St.Gallen 1879 unterstreichen die rasante Entwicklung des
Elite-Frauenfussballs in der Schweiz und in der Ostschweiz», sagt Tatjana
Haenni, Direktorin Frauenfussball beim SFV. Die gewünschte
Professionalisierung im Frauenfussball gehe oft mit einer erfolgreichen
Zusammenarbeit zwischen den Frauen- und Männerabteilungen der Klubs
einher. Auf dieser Basis würden die sportliche Entwicklung der Spielerinnen
sowie Produktentwicklungsmöglichkeiten im Frauenfussball gestärkt. «Ein
grosser Dank gilt auch dem FC Staad für seine jahrelange tolle Aufbauarbeit»,
sagt Tatjana Haenni. Der SFV wünsche der ersten Mannschaft des
FC St.Gallen-Staad für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.