In einem in den ersten 20 Minuten ambitionierten, umkämpften und mehr oder weniger ausgeglichenem Spiel war es nur eine Frage der Zeit, wann die drei Punkte gesichert sind.

Die Gäste hatten 80% Spielanteil und die Glarner kamen nur spontan vor das Gästetor, wo sie während der ersten Halbzeit ihre einzige wirkliche Torchance verwerten konnten. Die Seebuben drückten von Anfang an auf das Glarner Tor. So auch in der 15‘ als Marius „Balotelli“ mit einem Kopfball Florent Imeri bediente, welcher richtig stand und nur noch zur 1:0 Führung einschieben musste. Danach probierten es die Seebuben mit dem Kleinklein Spiel und sinnlosen Drippelkünsten, welche das Heimteam mit ihrer „noch“ vorhandenen Kampfkraft zunichte machten. In der 35‘ hatten dann die Gäste mit einem Ball in die Tiefe Erfolg und glichen zum 1:1 aus. Kurz vor der Pause setzten sich die Rheinecker wieder im gegnerischen Strafraum fest und wieder stand Florent Imeri am richtigen Ort, der zur 2:1 Pausenführung einnetzte. In der Pause schwächte sich das Heimteam noch zusätzlich. Nach dem Pausenpfiff verirrten sich fünf Glarner Spieler pöbelnd zur Rheinecker Trainerbank und zwei Spieler kassierten hierfür als Quittung noch zwei 10 Minutenstrafen.

Als nach 55 Minuten die Glarner wieder komplett auf dem Platz standen erkämpfte sich Luca Müller seitlich vom 16er einen Ball, entläuft zur Grundlinie einem Gegenspieler und passt zurück auf Levin Züst, der den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte zum 3:1 einhämmert. Ab jetzt spielten die Gäste noch offensiver und Iain Geisselhardt bedient über rechts Luca Grab, der hängt bis zur Grundlinie seine Verfolger ab und passt zum heranlaufenden Florent Imeri, welcher dem Goli aus 8 Meter keine Chance lässt und auf 4:1 erhöht. Nach 78‘ bediente Florent Imeri mit einem Zuspiel Luca Müller, welcher zum vorentscheidenden 5:1 einschob. Nachdem Iain Geisselhardt im 16er klar gefoult wurde, aber der Pfiff ausblieb, erwischte es in der 83 Marius „Balotelli“, der hart an der Strafraumgrenze gefoult wird. Den fälligen Freitstoss, platzierte Mattia Morgante an der Mauer und dem überraschten Goli vorbei, in dessen rechten oberen Ecke. Danach wurden die Gäste noch leichtsinnig, ermöglichten den Glarnern in den letzten 5 Minuten noch drei hundertprozentige Torchancen. So musste Mischa Bilbilis zwei Mal einen alleine auf ihn losziehenden Stürmer mit jeweils einer Fussabwehr am Torerfolg hindern.  Aber auch Jonas Müller musste schlussendlich noch einem Angreifer 9 Meter vor dem leeren Tor den Ball abnehmen um einen zweiten Gegentreffer zu verhindern.

Mit diesem 6:1 Sieg könnte es im Kampf um den Aufstieg noch spannend werden. Falls am Sonntag Rorschach gegen Surselva noch Punkte lässt, können noch vier Mannschaften theoretisch aufsteigen.

Unter Umständen könnte auch noch die Fairplaywertung und die Tordifferenz eine wichtige Rolle spielen.

Am nächsten Samstag kommt es dann zur Entscheidung, denn die Rheineck-Staader Truppe empfangen zu Hause im letzten Spitzenkampf die ambitionierten Teufener.

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